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BeitragVerfasst: Do 02 Jul, 2015 8:35 
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Solche Havarien kommen ja gelegentlich auch heute noch vor, obwohl durch Hilfmittel wie dem Sonar der Untergrund für den Kapitän sichtbar wird. Trotzdem fährt einem halt immer ein leichter Schauer über den Rücken, wenn es ausgerechnet bei so hohen Gästen passiert - und in einem so bedeutsamen Jahr (Elisabeth und Franz Joseph hatten 5 Monate zuvor geheiratet).

Im Nachhinein stellt sich natürlich immer die Frage, ob die Überfahrt durch Graf Grünne mit ausreichender Sorgfalt vorbereitet worden war. Immerhin haben die Flüsse in vielen Jahren im Spätsommer Niedrigwasser, und die gefährlichen Stellen im Gewässer sollten auch damals schon gut in Karten eingezeichnet worden sein. Zumindest in den seichteren Abschnitten wäre es m.E. verantwortungsvoll gewesen, ein Lotsenschiff vorausfahren zu lassen. Zwar lag die Entscheidung zur Abfahrt letztlich beim kaiserlichen Dienstherrn, der Generaladjutant aber hatte den Obersten Kriegsherrn zuvor auch genau über die Lage auf der vorausliegenden Strecke zu unterrichten - damit (wie hier erforderlich) Befehle zu geeigneten Vorkehrungen erteilt werden konnten.

Der Vorfall in ausführlicher Beschreibung.

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BeitragVerfasst: Fr 27 Nov, 2015 12:49 
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Im "Internetauftritt des XII. Bezirkes von Budapest" habe ich folgende Seite gefunden.
Quelle: http://www.hegyvidek.hu/kerulet/latniva ... t-kiralyne
Es werden die Aufenthalte von Königin Elisabeth in den Budaer Bergen aufgezeigt.
Mit Hilfe meiner Gattin habe ich versucht den Text zu übersetzen.


Königin Elisabeth

Erzsébet Amália Eugénia - mit dem Kosenamen Sisi - voller deutscher Name Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach (München, 24. Dezember 1837 - Genf, 10. September 1898), war Kaiserin von Österreich, ungarische Königin und die Gemahlin von Kaiser Franz Josef. Sie galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit. Ihre Persönlichkeit und ihre Liebe zu Ungarn machten sie zu einer der beliebtesten historischen Figuren Ungarns. Elisabeth ist ist eine wichtige Figur in der ungarischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts und wurde eine wahre Ikone. Der Wunsch nach Freiheit und ihr tragisches Ende blieben im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Nach dem Tod von Elisabeth fiel eine beispiellose Trauer auf Ungarn.
Unzählige Orte, Institutionen, viele Werke - Romane, Filme und Theaterstücke – erinnern an Elisabeth. Ihren Namen trägt - unter anderem - der höchste Punkt unseres Budapester Bezirks, der Aussichtsturm auf dem János-hegy (Johannesberg). Die Ungarn liebten ihre Königin Elisabeth. Sisi hat sich oft und gerne in den Budaer Bergen aufgehalten, und ihre zahlreichen Besuche bewahren wir in unserer Erinnerung. Erstmals, im Frühjahr 1857, konnte sie aus dem königlichen Palast die herrlich frischen grünen Bäume bewundern. Im Jahr 1897, beim letzten Besuch, bewunderte Sie die Farben des Herbstes in den Wäldern.
"Am ersten Mai lief sie zur Szép Juhászné (schöne Schäferin), um von dort zum János-hegy (Johannesberg) hinauf zu gehen, zum Hárs-hegy (Lindenhügel), zum Isten-szeme (Auge Gottes), zum Disznófő (Schweinekopf), zum Fácán (Fasan), und runter zum Szarvas (Hirschen). Vier Stunden im Laufschritt", schrieb der erste Biograph Graf Corti über den Aufenthalt in der Budaer Residenz 1882.

Oft besuchte sie die Budaer Berge während ihrer Aufenthalte in Ungarn, und manchmal blieb sie sogar auch über Nacht dort. Wir kennen einige Orte zu denen Elisabeth bereitwillig ging und gerne blieb.

Kochmeister-Villa
Im Juli 1866, als die fremden Truppen über die Grenze des Habsburgerreiches eindrangen, kam Elisabeth unter dem Vorwand, zu sehen wie die Verwundeten des Krieges in Buda gepflegt würden, nach Pest. Besonders glücklich war Elisabeth, dass ihre Kinder, nach der schalen Luft von Wien nicht in der seit Jahren unbewohnten Burg in Buda wohnen mussten, sondern in freier Natur in einer Villa im schweizerischen Stil an der Straße nach Budakeszi einziehen konnten. Die Liebe zur Natur hat die Königin aus ihrer Heimat Bayern mitgebracht. Die idyllische Atmosphäre wurde jedoch durch die immer schwieriger werdende militärische Lage gestört. Dann war Elisabeth vielleicht das erste Mal gezwungen sich politisch zu engagieren. Bekanntlich war es das einzige Mal dass sich Elisabeth direkt in die Politik einmischte und ihre Forderungen durchsetzen konnte. Ferenc Deák, Gyula Andrássy und die graue Eminenz Ida Ferenczy bereiteten mit ihr in der Villa in Zugliget den Weg zum Ausgleich.

Johannesberg (János-hegy)
Eines ihrer Lieblingsziele war der Gipfel des Johannesberges, den sie im Jahr 1882 drei Mal besuchte um das sich vor ihr öffnende Panorama der Hauptstadt zu bewundern. Ihren ersten Besuch bewahrten die Einheimischen für lange Zeit in ihrer Erinnerung an die Königin. Der Förster János Erber (seine Familie betrieb in unmittelbarer Nähe zum Aussichtsturm des Jánoshegy eine Gaststätte) hat sie bei Wanderungen geführt. Als am Rasthaus gerade ein Leiterwagen vorbei kam bat sie darum mitfahren zu dürfen. Der Wagen brachte sie über holprige Wege zum Schweinekopf. Bei einer anderen Gelegenheit begleitete sie ein Zigeunerkind mit Musik von der „schönen Schäferin“ auf die Bergkuppe.
Königin Elisabeth liebte es unsere bergige Landschaft zu durchwandern und die Einheimischen behielten ihren Besuch in liebevoller Erinnerung . Sándor Gömöri Havas, Präsident von Land- und Forstausschuss der Hauptstadt machte 1883 den Vorschlag Gedenksteine an den Orten aufzustellen, die von der Königin gerne besucht wurden. Die Generalversammlung der Hauptstadt genehmigte den Antrag sofort, und ein Gedenkstein wurde errichtet. In die Marmortafel wurde ein Gedicht von Károly Szász eingraviert:

"Hier stand unsere teure Königin Elisabeth und schaute in die Weite,
wo wahrscheinlich vorher nie ein gekröntes Haupt stand,
und während der Betrachtung dieses reizvollen Anblicks ging ihre Seele auf
um zu erfassen, dass die Herzen unseres Landes für sie schlagen.
In Anbetung gaben wir diesem Hügel den Namen Elisabeth,
Und so lange ein ungarisches Herz schlägt wird man ihre Spuren segnen. "


Der Gedenkstein stand hinter der früheren Aussichtsterrasse, wo der jetzige Wanderweg oben ankommt und der Aussichtsturm stand. Beim Aufbau des Gedenksteines stand "nur" ein Aussichtsturm aus Holz auf dem Hügel. Der jetzige Elisabeth-Aussichtsturm wurde 1910 erbaut.

Johannesberg Gaststätte (János-hegyi vendéglő)
Die Gaststätte auf dem Johannesberg wurde in den 1880er Jahren eröffnet. An der jetzigen Bergstation der Drahtseilbahn (Zugligeti Libegő ) stand früher ein Aussichtspavillon von dessen Terrasse man den wunderbaren Ausblick genießen konnte. Als der neue Elisabeth-Aussichtsturm (1910) eröffnet wurde hat man 48.000 Kronen aufgebracht für die Renovierung der Gaststätte die im Besitz der Hauptstadt war. Die Einträge im illustrierten Gästebuch der Gaststätte zeugen vom Besuch vieler Prominenter, Ministerpräsidenten und Minister: Wekerle, Apponyi, István Bethlen und sogar IV. Károly (Kaiser Karl) und Zita waren hier.

kniende Elisabeth (Erzsébet-térdeplő)
Neben dem Weg zum Jánoshegy, in der Nähe vom Normafa, hat man im Wald in der zweiten Hälfte de 18ten Jahrhunderts ein großes Bild der Jungfrau Maria an einer Buche aufgehängt.
Die Pilger aus Budakeszi beteten hier um dann zur St.-Anna-Kapelle weiter zu pilgern. An diesem Wallfahrtsort betete auch Elisabeth auf ihren Wanderungen durch den Wald.

Uhrenvilla (Óra-villa)
An der Dianastraße hat der Schokoladenfabrikant Ferenc Heindrich in den 1840er Jahren eine Villa errichtet. Die Hauptfassade ist mit dorischen Säulen geschmückt. Im Oktober 1897, während ihres letzten Besuches in Ungarn vor ihrem Tod bewunderte Königin Elisabeth aus dieser Villa die Aussicht und die fallenden Blätter im Herbst.

Königin Elisabeth Sanatorium (Erzsébet Királyné Sanatórium)
Schließlich wurde noch diese medizinische Einrichtung nach der Königin Elisabeth benannt. Die Gebäude wurden von Győző Czigler konzipiert und im Jahr 1900 wurde der Grundstein gelegt und ein Jahr später konnten die ersten Patienten behandelt werden.
Zu dieser Zeit war Tuberkulose eine Volkskrankheit in Ungarn. Frigyes Korányi, Professor für Medizin, hatte im Jahr 1896 die Initiative ergriffen, um nach Möglichkeiten der Verbesserung der größtenteils schlechten Behandlungsmöglichkeiten von armen Patienten mit Lungenkrankheiten zu suchen. Unter der Schirmherrschaft von König Franz Joseph wurde 1898 der Verband der Budapester Sanatorien für arme Lungenkranke gegründet. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden wurden 600.000 Kronen gesammelt. Das Institut übernahm die Betreuung der Patienten kostenfrei für drei Monate.

Es bleiben für ewig von der wandernden Königin Elisabeth ihre schönen Worte, mit denen sie diese herrliche Landschaft bedachte. Sie wurden 1882 aufgezeichnet.
"Ich wundere mich über die Menschen", sagte sie und blickte sich um, "warum reisen sie in so weit entfernte Länder, wenn diese Berge und die Aussicht von hier ganz vorne stehen im Wettbewerb um die schönste Gegend der Welt!"


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BeitragVerfasst: Sa 30 Jan, 2016 22:41 
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Über eine Anekdote auf Korfu berichtet der Pester Lloyd vom 4. April 1869:

Kaiserin – Königin Elisabeth auf Korfu

Ueber den gegenwärtigen Aufenthalt Ihrer Majestät der Königin gehen dem "Kel. Ert." aus Athen die folgenden Mittheilungen zu:

"Die Königin erfreut sich des besten Wohlbefindens; sie macht täglich in der Umgebung von "Achilleion" die gewohnten Ausflüge und sucht insbesondere ihre Lieblingsplätze in der Mähe von "Hagia Kyriaki" und "Perama" auf. Die Ausflüge erfolgen stets zu Fuß; in der Begleitung der hohen Frau befindet sich ihr griechischer Lehrer, der mehr als einmal ermüdet rasten muß, während bei Ihrer Majestät auch nicht das geringste Anzeichen von Ermüdung wahrzunehmen ist.
Die Königin wählt auch hier die einsamsten Touren, trotzdem geschieht es sehr oft, daß sie auf ihren Ausflügen Bauern aus der Umgebung begegnet, welche ehrfurchtsvoll grüßen und ihres Weges gehen. Die Königin antwortet immer freundlich: "Kalimera sas" (Guten Tag). Die Königin spricht manchmal auch Einzelne an und unterhält sich aufs leutseligste mit ihnen. Vor einigen Tagen machte Ihre Majestät in die Umgebung von Perama einen Ausflug; voran schritt ihr griechischer Lehrer, der aus einem Buche mit lauter Stimme vorlas. Auf einem Felde pflückten eben junge Bauernmädchen Oliven, die, als sie den Lehrer mit dem Buche laut lesend bemerkten, laut auflachten. Der Lehrer ging ohne Bemerkung weiter, die Königin wandte sich jedoch an die Mädchen und fragte sie, worüber sie denn eigentlich so herzlich lachen? Die Mädchen errötheten und gerieten in nicht geringe Verlegenheit. Endlich faßte die Kühnste unter ihnen ein Herz und sagte: "Gnädigste Herrin! Wie sollten wir denn nicht lachen, wenn wir einen Mann laut lesend auf der Straße sehen?" Die aufrichtige Antwort des Mädchens machte der hohen Frau vielen Spaß, sie drohte den Mädchen mit dem Finger und schritt lächelnd weiter.
Ueber die Dauer des Aufenthaltes Ihrer Majestät ist noch nichts bestimmt, doch glaubt man, da prachtvolles Wetter herrscht, daß die Königin bis gegen den 20. April in Korfu bleiben wird.“


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BeitragVerfasst: Di 02 Feb, 2016 17:22 
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Im Bereich "Denkmäler" hatten wir uns schon darüber unterhalten.


Die Kolossalbüste der Kaiserin auf der Weltausstellung 1873

Aus "Jörgel-Briefe" vom 16.08.1873

"Und nun zur nächsten Gschicht, - es ist eine echt österreichische.

Der Bildhauer Franz Hampel, ein Wiener, dessen Gattin eine Tochter des verewigten Gemeinderathes Kleyhonz is, hat sich vorgenommen, zur Weltausstellung was Außerordentliches zu schaffen und zwar eine Kolossalbüste der Austria mit der Mauerkron auf dem Kopf. Dieser Austria hat er die Züge unserer Kaiserin gegeben, und es is ihm gelungen, dieselben so wahr und liebreizend darzustellen, wie man es bei der Größe der Büste kaum für möglich halten sollt‘. Der Mann hat zwei Jahre und sein ganzes Vermögen geopfert, um das Eisengerippe aufzustellen, über welches die Gypsmasse gezogen und modellirt wurde. Von der Größe des Werkes kann man sich ein‘ Begriff machen, wenn man weiß, daß die Büste von Schwanthaller’s "Bavaria" in München 3 Klafter is, während die Kaiserbüste 6 Klafter und 1 Fuß, also 37 Fuß hoch is. Gleichwohl is alles in einem so vollendeten Ebenmaß, wirken die kolossalen Verhältnisse so mild und edel, daß wohl Keiner einem solchen Meisterwerk seine Bewunderung versagen kann.

Wie hat man aber das Werk eines Österreichers behandelt, der die Kaiserin von Österreich zum schönsten Ziel seiner Kunst gewählt hat?
"Der Kopf gehört in die Rotunde," sagt Jeder, der ihn sieht. Ah nein, da müssen’s französische Löwen, Schweizerdenkmäler, Kerzen, Seif, Gummilasti, Pantoffeln, Pelzwerk, Katarrhzelteln und Chokoladfiguren aufstellen, welche den Schahhiesl von Persien darstellen.

Wo hätt‘ die Kaiserin von Österreich ein‘ Platz?

Der Umstand, daß Hampel nit rechtzeitig fertig worden is, war gewissen Herren gerade recht. Nun hätten sie ihm ja ein‘ Platz draußen im Umfang der Weltausstellung geben können, wo so viele zu spät Gekommene ausgestellt haben und noch heute ausstellen.
Aber nicht einmal das hat man gethan; man hat ihn in den Prater gewiesen, aber nicht etwa auf ein‘ würdigen Punkt, in der Hauptallee, da haben’s eine Hütten für eine amerikanische Mißgeburt mit zwei Köpfen hinstellen müssen, die offenbar in den Wurstelprater gehört, die Kaiserin aber haben’s an’s äußerste End der Feuerwerksallee gestellt, wo die Tramway zwischen dem Orpheum Löwy’s und dem kleinen zoologischen Garten durchgeht. Dort, wo’s kein Mensch findet, steht das herrliche Bild der Kaiserin von Österreich, gefertigt von einem Österreicher!!

So geht man in Österreich mit dem Österreicher um.

Sollen’s uns nit nachmachen! Mögen die Wiener den Landsmann nicht stecken lassen und hingehen, um dem Mann, der so schnöd behandelt worden is, wenigstens durch die aufrichtige Bewunderung seines Werkes eine kleine Genugthuung zu verschaffen."


Es ist eine Schande wie man mit diesem Künstler umgegangen ist!

findet waldi

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BeitragVerfasst: Mi 03 Feb, 2016 22:55 
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Die anlässlich der Wiener Weltausstsellung geschaffene Büste dürfte beeindruckend gewesen sein, bei eine Höhe von (umgerechnet) 11,70 m. Ist eigentlich bekannt, welche Herren dem Künstler damals das Leben schwer gemacht haben? Nahe liegt die öffentliche Verwaltung, aber es können auch Rivalen gewesen sein.

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BeitragVerfasst: Mi 03 Feb, 2016 23:20 
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Ich weiß nicht mehr als ich gelesen (und geschrieben) habe.
Aber wenn ich den Beitrag von der Urenkelin Hampels lese, dann war es wohl die Kaiserin selbst die gegen das Zeigen des Monuments war.
Dorothea Fischer hat geschrieben:
Die Kaiserin war allerdings nicht davon entzückt, sie wollte sich nicht ausstellen lassen so riesig gross und deshalb wurde diese Gipsbüste nie in Bronze gegossen, sonder verrottete in einem kleinen Wiener Park.

Schade, denn nach der Beschreibung des Autors muss sie in Gips schon schön gewesen sein.
Hier noch mal eine Zeichnung davon.
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BeitragVerfasst: Do 04 Feb, 2016 5:32 

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Über Elisabeths Kolossalbüste im Fremdenblatt 6. September 1918


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Deutsche Zeitung 21. August 1873


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BeitragVerfasst: Mi 06 Apr, 2016 19:50 
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Fundsache: Eine Laudatio zum 60. Geburtstag in der Agramer Zeitung vom Freitag, 24. December 1897.

Unsere Königin.

Von Theodor von Liska

Kaiserin-Königin Elisabeth von Oesterreich-Ungarn ist mit dem sechzigsten Geburtstage, den sie heute feiert, noch eine der anmuthigsten Frauen, und eine Jahreszahl, die bei anderen Damen alle Huldigungen begräbt, vermag hier die Grazien nicht zu verscheuchen. Das Feuer der Augen, die Frische der Erscheinung, die Lebhaftigkeit der Bewegungen, die Kraft und die Ausdauer bei vielstündigen Fußtouren, die starke Männer erschöpfen würden, spotten der Jahre, die in vielen Fällen sonst den Verfall und die Gebrechlichkeit bringen. Wieder erweist sich das Wahrwort, daß die Zeit wirklich schönen Frauen Nichts anhaben kann; sie wandelt nur ihre Schönheit, streute den Schnee auf die Rosen; aber Rosen bleiben es doch.
Und mit der Schönheit ist bei dieser Fürstin Liebenswürdigkeit und Herzensgüte gepaart. In trüben, dunklen Tagen, damals als alle Schatten der Redaction sich über Oesterreich lagerten, lieferte ihre lichtvolle Erscheinung einen ersten Sonnenstrahl. Sie gewann die Herzen, versöhnte und brachte Versöhnung. Sie war noch nicht siebzehn Jahre alt, als sie die Stufen zum Thron erstieg, und doch schmückte neben dem Diadem die Majestät das schöne Haupt. Sie war die jüngste der drei Töchter des Herzogs Max von Baiern, und als der jugendliche Kaiser Franz Joseph zur Brautschau nach München fuhr, galt die Reise eigentlich nicht der Prinzessin Elisabeth, sondern einer ihrer älteren Schwestern. Die Jüngste hielt sich dadurch aller Förmlichkeit entbunden und begrüßte den befreundeten Fürsten mit einem "Grüß‘ Di‘ Gott, Franzl!" auf der Treppe, das ihr ein Herz und die Krone eines der mächtigsten Reiche im europäischen Staatenbunde gewann. Die herzliche, ungezwungene Art der Prinzessin entzückte den jungen, vierundzwanzigjährigen Kaiser umsomehr, als er von einem Hofe kam, der in kalter Etiquette erstarrt schien. Inmitten einer Welt voll steifer Förmlichkeiten, bedrückt von mancherlei Regierungssorgen, mochte der junge Monarch sich doppelt nach der Innigkeit eines Familienlebens und dessen erquicklichen Freuden sehnen. Und übermächtig erfaßte ihn der Gedanke, daß er bei dieser frischerblühten Mädchenrose das Glück, das er erwünschte, finden könnte, ein Glück, das so selten in den Palästen der Fürsten. Und als der ganze Hof auf dem Galaballe des Abends gespannt des Augenblicks harrte, da der hohe Gast einer der Prinzessinnen den Blumenstrauß reiche als Zeichen seiner Werbung, geschah, wie die Anekdote erzählt, das gänzlich Unerwartete und höchlich Ueberraschende, daß das Brautbouquet aus der Hand des Kaisers an die Prinzessin Elisabeth gelangte, die von den Hofstaaten für diese hohe Ehre eigentlich gar nicht in Betracht gezogen worden war . . .
Kaiser Franz Joseph hat sich nicht getäuscht. Seine Ehe wurde ein zärtlicher Herzensbund. Er fand bei Elisabeth jene Schlichtheit, Güte und zärtliche Ergebenheit, die er suchte. Die junge Kaiserin brachte Freude und Frohmut in sein Leben und hatte um so größeren Einfluß auf ihren Gemahl, als sie sich nie in Politik mischte, oder doch nur, um beglückend und versöhnend zu wirken. Ihrer Initiative entsprang jene Hochzeitsreise in verschiedene Theile des Reiches und namentlich nach Ungarn, die nach düsteren Tagen zum ersten Male wieder eine Annäherung zwischen dem Herrscher und seinen Völkern herbeiführte. Die Völker sahen die schöne, jugendliche Fürstin, die sich huldvoll zu ihnen neigte, sie fühlten, daß sie glücklich war, und auch, daß sie beglücken wollte…. Wie viel die hohe Frau dazu beitrug, daß die Ungarn mit dem Habsburgischen Kaiserhause ihren Frieden schlossen, wird vielleicht erst eine spätere Zeit ganz enthüllen. Die zarten Hände zerstörten manche Ränke, die darauf abzielten, den Frieden zu hindern. Die Kaiserin horchte auf die Wünsche ihrer Völker, trug berechtigtem Stolz Rechnung und trat gern als Mittlerin auf, namentlich um unverdiente Kränkungen abzuwehren. Sie liebte die großen Männer Ungarn’s, sie las die verbotenen Gedichte des Barons Josef Eötvös, sie verhalf der Krönungsmesse Liszt’s zu ihrem Rechte, sie schätzte den ritterlichen Geist des Grafen Julius Andrássy und trauerte an der Bahre Franz Deák’s, der sie den „Engel der Nation“ genannt.
Die Königin, als äußerst elegante und kühne Reiterin bekannt, war eine große Freundin der equestrischen Künste. Wie in Gödöllő, wo sie stets am liebsten weilte, weil sie hier am wenigsten von der lästigen Etiquette der Höfe gequält war, ließ sich die hohe Frau auch im Wiener Hofstallgebäude und in Ischl je einen kleinen Circus errichten. Hier verbrachte sie bei dem kräftigenden, heiteren Sport viele freie Stunden. Der Circus genügte allen Anforderungen solcher der höheren Reitkunst gewidmeten Stätte, sowohl was das edle Pferdematerial wie die angestellten Kunst- und Schulreiter anbelangt. Die Einrichtung entsprach ganz allen ähnlichen Anstalten, nur mit dem Unterschiede, daß sich in dem Circus keine Sitzplätze für Zuschauer befanden. Sehr hübsch war namentlich der Circus im Wiener Hofstallgebäude. Die Eindachung war, da die Manège kein Fenster hatte, ganz aus Glas. In den Abendstunden konnte der Raum durch einen prachtvollen Bronzeleuchter glänzend beleuchtet werden, und dann war der Anblick des geschlossenen Raumes mit seinen exotischen Pflanzen, Blumen und großen Wandspiegeln ein wunderschöner. Die Schulpferde waren in der Nähe untergebracht. Der Circus hatte nur eine Loge, die der Königin, sehr kostbar ausgestattet mit orientalischen Stoffen. Daran schloß sich ein nicht minder luxuriöses Toilettezimmer der hohen Frau. Der Cirkus wurde aufgelöst, als Kaiserin Elisabeth durch den Tod des Kronprinzen Rudolf so tief betroffen wurde, daß sie, untröstlich in ihrer Trauer, ihren liebsten Vergnügungen entsagte.
Diese Trauer beugte die hohe, schmerzerfüllte Mutter nieder, und lange floh diese ganz den Lärm der Welt, um in der Einsamkeit der Erinnerung an den vielgeliebten Sohn zu leben. Diese Trauer führte die Kaiserin auch in die Stille des meerumflutheten Corfu, in dessen herrlichen Cypresssenwäldern sie sich durch den neapolitanischen Baumeister Ritter Rafael Carito eine entzückende Villa erbauen ließ. Die Kaiserin, die sich viel mit griechischer Literatur beschäftigte und die griechische Sprache vorzüglich beherrscht, nannte die Villa zum Andenken an den homerischen Helden Achilleion. Der anschließende Park zieht sich in italienischem Styl terrassenförmig bis zum Meer hinab und ist mit weißen Marmorstatuen reich geschmückt, die sich vom dunklen Grün der südlichen Vegetation prächtig abheben. Der ehemalige Vorleser der hohen Frau, Dr. Christomanos, hat die schöne Villa in einem kostbarem Prachtwerke ausführlich beschrieben.
Hier verbrachte die hohe Frau nämentlich die kalte Jahreszeit in manchem Jahr. Nur das Verlangen, auch einige Wintermonate mit ihrem Gemahl zu verbringen, ließ sie auf ihren Lieblingsaufenthalt in den letzten Jahren verzichten, und neuestens verlautet, daß alle Kunstgegenstände und Möbel aus der Villa nach Oesterreich kommen sollen. Die Statue des sterbenden Achilles soll bereits in der Wiener Hofburg eingetroffen sein. In den letzten Jahren verbrachte die Kaiserin die Wintermonate an der französischen Riviera, in St. Martin, wo dann gewöhnlich auch Kaiser-König Franz-Josef auf vier bis sechs Wochen Aufenthalt nahm. Das hohe Paar liebt auf Reisen das bequeme, alle Etiquette bannende Incognito des "Grafen und der Gräfin Hohenembs". Der Kaiser trägt da sogar Civilkleider, während man ihn zu Hause niemals anders als in Uniform sieht. Er verkehrt überall ungezwungen mit den Badegästen, die voll Begeisterung von seiner Leutseligkeit und huldvollen Herablassung erzählen, ebenso wie von der Liebenswürdigkeit und Güte der Kaiserin. Die hohe Frau liebt in neuerer Zeit besonders den Bergsport und macht, von geringem Gefolge begleitet, oft zehn- bis zwölfstündige Fußtouren, ohne irgend welche Ermüdung zu verrathen. Wenn es ihre Gesundheit gestattet, kehrt sie stets nach Oesterreich zurück, um den großen Empfängen und Festlichkeiten des Hofes vorzustehen. Sie fehlt aber niemals, wenn es sich darum handelt, besondere Acte der Wohltätigkeit auszuüben. Noch in Aller Erinnerung ist der hilfsbereite Eifer, den sie im letzten Sommer, gelegentlich der Wasserkatastrophe im Salzkammergute bezeugte, indem sie im Parke der Kaiservilla zu Ischl selbst die Spenden für die bedürftigen Opfer der Ueberschwemmungsverheerungen entgegennahm. Die großen silbernen Schüsseln, welche die Liebesgaben aufnahmen, füllten sich bis an den Rand, und viele Tausende von Gulden sammelten sich für den wohlthätigen Zweck an. Die Herrscherin aber dankte Allen mit gleicher Freundlichkeit, ja vielleicht gerade den armen Landleuten, die herbeikamen, ihren bescheidenen Ovolus zum Liebeswerke beizusteuern, mit ihrem gewinnendsten Lächeln.
Das ideale Bild der hohen Frau verliert derart Nichts auch mit dieser Jahreszahl von seinem edlen Glanz und holden Farbenschimmer. Die schönsten Rosen müssen wir pflücken, um sie ihr zum Geburtstage zu bieten. Sie liebt ihre Völker, und die Völker danken ihr mit Liebe. Und sie wünschen, ihr noch viele Jahre die duftigen Kränze reichen zu können als Zeichen der Verehrung für die Majestät, Hochherzigkeit und edlen Sinn, auch als Zeichen der Huldigung für unvergängliche Anmuth und Schönheit.


Der letzte Satz blieb leider ein frommer Wunsch. Es war ihr letzter Geburtstag.
Es sind zwar einige Fehler in diesem Artikel (Max von Baiern, Franz-Josef in München, usw.) aber ich fand ihn lesenswert.
Mich würde interessieren ob der Autor jemals seine Kaiserin/Königin gesehen hat.

Liebe Grüße von waldi

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BeitragVerfasst: So 12 Feb, 2017 22:13 
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Gedicht zum ersten Namenstag von Elisabeth als Kaiserin von Österreich.

Zum Namenstag unserer Kaiserin

An Hütten und Palästen werden morgen
die Giebel schimmern mit dem Festtagskranz!
Es ist ein Tag, verscheuchend alle Sorgen
in seines Namens gold'nen Strahlenglanz.
Er weckt in aller Herzen freud'ges Regen.
E i n Ruf ist's, der durch Oestreichs Gauen geht
Der Ruf um Gottes reichsten, besten Segen,
für uns're Kaiserin E l i s a b e t h !

Hat Gott doch I h r e r Wiege schon gespendet,
was Werth und Schmuck dem Dasein mag verleih'n,
und seiner Engel freundlichsten entsendet
zu hüten diesen Gaben das Gedeih'n;
Er gab I h r zu der Anmuth holder Blüthe
den klaren Geist, beglückend und beglückt,
die Milde in dem kindlichen Gemüthe,
den frommen Sinn, der gern zum Himmel blickt!

Und in der Huld, die Gott so sichtbar schenkte
dem Kaiser, unserm theuern, hohen Herrn,
geschah's daß S e i n e s Herzens Zug er lenkte
zu d i e s e m Herzen! Gleich dem Morgenstern,
der heilverkündend strahlt am Himmelszelte,
begrüßte Volk und Land mit freud'gem Blick
die holde Fürstin, die S e i n Herz erwählte,
zu teilen S e i n e n Glanz und S e i n Geschick!

So laß S i e Ew'ger! an des Gatten Seite
hinwandeln, von der Engel Schar bewacht.
All' was das Leben schmückt, sei zum Geleite
I h r mitgegeben! Und der Krone Pracht
- so oft bei Fürsten schwerer Sorgen Hülle -
sie sei für S i e ein heit'rer Strahlenkranz,
ausspendend I h r der Freuden reichste Fülle,
und nie getrübt in ihrem reinen Glanz!

So schallt der Ruf heut' rings im Kaiserstaate,
so steiget im Gebet der Wunsch empor
zum Lenker der Geschicke, dessen Gnade
Erhörung schenken wird dem Beterchor;
und wenn im nächsten Jahr in allen Kreisen
der Jubel dieses Fest's durch's Reich wird zieh'n,
mög' er als glücklichste der Mütter preisen:
die Landesmutter, uns're Kaiserin!

Autor: Dr. F. E. Weidmann

Gefunden in "Der österreichische Zuschauer" vom 18. November 1854

Liebe Grüße von waldi

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BeitragVerfasst: Sa 04 Mär, 2017 2:27 

Registriert: Fr 03 Mär, 2017 17:14
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waldi hat geschrieben:
Über eine Anekdote auf Korfu berichtet der Pester Lloyd vom 4. April 1869:

Kaiserin – Königin Elisabeth auf Korfu

Ueber den gegenwärtigen Aufenthalt Ihrer Majestät der Königin gehen dem "Kel. Ert." aus Athen die folgenden Mittheilungen zu:

"Die Königin erfreut sich des besten Wohlbefindens; sie macht täglich in der Umgebung von "Achilleion" die gewohnten Ausflüge und sucht insbesondere ihre Lieblingsplätze in der Mähe von "Hagia Kyriaki" und "Perama" auf. Die Ausflüge erfolgen stets zu Fuß; in der Begleitung der hohen Frau befindet sich ihr griechischer Lehrer, der mehr als einmal ermüdet rasten muß, während bei Ihrer Majestät auch nicht das geringste Anzeichen von Ermüdung wahrzunehmen ist.
Die Königin wählt auch hier die einsamsten Touren, trotzdem geschieht es sehr oft, daß sie auf ihren Ausflügen Bauern aus der Umgebung begegnet, welche ehrfurchtsvoll grüßen und ihres Weges gehen. Die Königin antwortet immer freundlich: "Kalimera sas" (Guten Tag). Die Königin spricht manchmal auch Einzelne an und unterhält sich aufs leutseligste mit ihnen. Vor einigen Tagen machte Ihre Majestät in die Umgebung von Perama einen Ausflug; voran schritt ihr griechischer Lehrer, der aus einem Buche mit lauter Stimme vorlas. Auf einem Felde pflückten eben junge Bauernmädchen Oliven, die, als sie den Lehrer mit dem Buche laut lesend bemerkten, laut auflachten. Der Lehrer ging ohne Bemerkung weiter, die Königin wandte sich jedoch an die Mädchen und fragte sie, worüber sie denn eigentlich so herzlich lachen? Die Mädchen errötheten und gerieten in nicht geringe Verlegenheit. Endlich faßte die Kühnste unter ihnen ein Herz und sagte: "Gnädigste Herrin! Wie sollten wir denn nicht lachen, wenn wir einen Mann laut lesend auf der Straße sehen?" Die aufrichtige Antwort des Mädchens machte der hohen Frau vielen Spaß, sie drohte den Mädchen mit dem Finger und schritt lächelnd weiter.
Ueber die Dauer des Aufenthaltes Ihrer Majestät ist noch nichts bestimmt, doch glaubt man, da prachtvolles Wetter herrscht, daß die Königin bis gegen den 20. April in Korfu bleiben wird.“


Liebe Grüße von waldi


Stimmt diese Jahreszahl oben? 1869 ??
Damals konnte Elisabeth die griechische Sprache noch nicht und hatte auch noch keine Vorleser, meines Wissens nach.
Daher scheint mir das Erscheinungsdatum etwas komisch.


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