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BeitragVerfasst: Mo 07 Mai, 2007 23:41 
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Registriert: Fr 06 Jan, 2006 21:29
Beiträge: 3393
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Hallo zusammen,

es ist wieder einmal soweit: morgen (am 08.05.) versteigert das Dorotheum wieder eine Reihe Gegenstände aus dem Nachlaß des Kaiserhauses. U.a. kommen eine "Manöver"uhr Franz Josephs (in Kugelform, aus Kristallglas und mit sichtbarem Gangwerk) sowie ein Menüplan der frühen Kaiserin Elisabeth unter den Hammer. Vielleicht entscheidet sich ja jemand noch kurzfristig. :D

Mehr Infos finden sich hier:

http://www.dorotheum.com/dorotheum/pres ... -2007.html

Viel Spaß beim Bieten!

Gruß, Vindobona.

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Rote Husaren die reiten, die reiten niemals, niemals Schritt. Herzliebes Mädchen, Du kannst nicht mit. (Hermann Löns)
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Zuletzt geändert von Vindobona am Mo 19 Mai, 2008 19:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 08 Mai, 2007 13:41 

Registriert: So 14 Mai, 2006 11:06
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Interessante Angebote, aber für mich sind sie (z. B. die Bücherkassette aus Franz Josephs Besitz für 7.000 bis 10.000 €) leider absolut unerreichbar. :D

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"Unsere Träume sind immer schöner wenn wir sie nicht verwirklichen."
Kaiserin Elisabeth
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BeitragVerfasst: Mo 19 Mai, 2008 19:48 
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Registriert: Fr 06 Jan, 2006 21:29
Beiträge: 3393
Wohnort: Köln
Diesen Diskussionspfad sollten wir künftig nutzen, um interessante Neuigkeiten vom Markt rund um Sammlerobjekte, die mit den Habsburgern in Verbindung stehen, zu besprechen: die Kaiserhaus-auktion sowie aktuelle Angebote auf Online-Plattformen (eBay...) sind hier genauso gut aufgehoben, wie Dachbodenfunde oder Ähnliches. :D Also vor allem Infos u. Hinweise mit begrenzter Geltungsdauer - für die wir nicht jeweils eine eigene Ecke im Forum einrichten sollten.

Wenn wir schon beim Thema sind: Auch dieses Jahr fand wieder die Kaiserhausauktion beim Dorotheum statt (28. April) - und wie zu erwarten, fanden selbst einige doch sehr hochpreisige Stücke ihre Käufer. Den Auktionserlös etwa für FJ's geländetaugliche 'Manöver'-Taschenuhr (14.900 EUR) kann ich aufgrund der handwerklichen Qualität, der technischen Finesse und der Seltenheit noch halbwegs nachvollziehen - so ist halt der Markt. :wink: Eine fabrikneue Uhr vom Anspruch eines Herrschers (etwa von A. Lange u. Söhne) kann schliesslich das Konto mühelos um 60.000 EUR erleichtern... :roll:

Dagegen liessen sich für beinahe den gleichen Betrag, der für FJ's persönliche Taschenuhr (7.500 EUR) gefordert wurde, (hoffentlich) echte Barthaare des Kaisers in einem Lederfutteral mit Sichtfenster erstehen (6.900 EUR). Sogar abgeschnittene Nägel(!) in insgesamt 9 Kuverts fanden für 1.900 EUR einen Käufer. Dabei - brrr! - schüttelt es mich dann doch ein wenig. Was mag Menschen dazu bewegen, etwas so reliquienhaftes zu ersteigern?

Alle Infos hierzu im Detail und weitere Termine findet Ihr unter:

http://www.altertuemliches.at/kunst-ant ... 1211061600

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BeitragVerfasst: Sa 01 Mai, 2010 22:55 

Registriert: Mi 21 Dez, 2005 23:12
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Im Augenblick gibts bei Ebay ein von Elisabeth handgeschriebenes Briefkuvert im Angebot, sieht jedenfalls echt aus. Die Handschrift sieht im Vergleich zum Poetischen Tagebuch etwas anders aus, aber sie hat sich im Laufe der Zeit ja auch verändert. Der Brief ist an Franz Josef adressiert. Laut Anno Datenbank befand sich Franz Josef an dem Tag tatsächlich im Wien, hatte am Abend zuvor die österliche Fußwaschung vorgenommen. Elisabeth hatte laut Zeitungsberichten nicht an der Zeremonie teilgenommen.


http://cgi.ebay.de/Originales-Briefkuvert-Kaiserin-Elisabeth-Sisi-1869-/180499506063?cmd=ViewItem&pt=Adel_K%C3%B6nigsh%C3%A4user&hash=item2a069be38f


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BeitragVerfasst: So 02 Mai, 2010 12:57 
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Hoffentlich hat der Experte vom Dorotheum recht, und Elisabeth ist wirklich Urheberin dieser Zeilen. Sicher, ein Schreiben an ihren Gatten ist immer eine sehr persönliche Angelegenheit - doch gibt es ja Stimmen, die ihr keinen so großen Eifer beim Verfassen von Briefen nachsagen. 1300 EUR sind auch nicht wenig für ein Briefkuvert, wie ich finde. :?

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BeitragVerfasst: So 02 Mai, 2010 15:50 

Registriert: Mi 21 Dez, 2005 23:12
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Im Augenblick habe ich das Handicap, an der holländischen Küste getrennt von meinen Büchern zu sitzen. Ich finde, ein charakteristisches Merkmal von Elisabeths Schrift ist das "T" mit dem Querstrich, der schräg von links unten nach rechts oben geht und fast auf dem "T" aufsitzt.. Das kann jeder im Zukunftsseelentext des Poetischen Tagebuches anschauen. Die Frage ist: hat sie schon 1869 so geschrieben? Sie hat, wie mein eigenes Briefkuvert, was aus dieser Zeit stammt, zeigt:


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Das "T" in Wort Majestät sieht anders aus. Ich fürchte, hier hatte der Privatsekretär die Feder im Spiel und hat die Ostergrüße übersandt.


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BeitragVerfasst: So 02 Mai, 2010 19:40 
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Inzwischen wurde die Auktion zu einem etwas niedrigeren Preis (1100 EUR) vorzeitig beendet.

Wizard hat geschrieben:
Ich finde, ein charakteristisches Merkmal von Elisabeths Schrift ist das "T" mit dem Querstrich, der schräg von links unten nach rechts oben geht und fast auf dem "T" aufsitzt.

Es gibt m.E. noch ein weiteres Merkmal zur Unterscheidung - und zwar die Schreibweise des großen "W" bei der Empfängeradresse auf dem hier besprochenen Kuvert. Hier ist es eine geschwungenere Schrift, auf Elisabeths eigenem Text (am Ende des Artikels) weist der Buchstabe jedoch eine gezacktere, 'kantige' Schreibweise auf. Am Beginn von mindestens zwei Sätzen ist dies klar erkennbar.

Ziehe ich die hier besprochenen Auffälligkeiten in Betracht und 'zähle noch 1 und 1 zusammen', komme ich zum Ergebnis, daß es sich um einen routinierten Höflichkeitsgruß Elisabeths handelt, bei dem mindestens der Versand dem Privatsekretär aufgetragen wurde. Vertrauliche Inhalte an ihren Gatten hat sie ja ohnehin gern in Ungarisch verfaßt, so daß die Beamten des Wiener Hofes den Text kaum lesen konnten.

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BeitragVerfasst: So 02 Mai, 2010 20:09 

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Wo wir schon mal bei Auktionen sind; am 27. Mai ist im Dorozheum die Kaiserhaus Auktion. Hier gehts zum Katalog:

http://www.dorotheum.com/auktionen/auktion_kaiserhaus-und-historika-2.html?offset=3&cHash=d0e2693d5e045edcd842b6fe2a1b8faf


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BeitragVerfasst: Mo 03 Mai, 2010 0:57 

Registriert: Do 16 Apr, 2009 1:49
Beiträge: 237
Hallo,

Am 20.04.2010 wurde im New Yorker Rockefeller Plaza die Schmuckschatuelle Elisabeths versteigert.

http://www.christies.com/LotFinder/lot_ ... e83f7b95ad

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Di 04 Mai, 2010 23:16 
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Schau' an, bei der Dorotheum-Auktion gibt's ja auch eine schöne Statue von Kaiserin Elisabeth (Los Nr. 194). Auch das Fotoalbum (85) stelle ich mir interessant vor - wer weiß, vielleicht sind ja noch einige unbekannte Aufnahmen europäischer Herrscherfamilien dabei.

Immer wieder erstaunlich, daß jedes Jahr eine derart umfangreiche Auktion zum Thema Habsburger zusammengestellt wird. Wo die Stücke wohl herkommen? Die meisten Exemplare wahrscheinlich aus Nachlässen früherer Sammlungen - weniger aus unmittelbarem Besitz derer von Habsburg, vermute ich. Die aufgerufenen Preise sind allerdings auch eine Ansage.

Schließlich noch die Schmuckschatulle aus der Auktion von Christie's @ NYC (04/20/2010): Leider findet sich auf der genannten Web Site nicht der kleinste Hinweis über den Käufer. Zumindest, ob es ein Museum oder ein Privatier gewesen ist, der bereit war, für das Kunstwerk die Summe von $ 170,500 zu zahlen, hätte man m.E. ruhig verlautbaren lassen können.

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