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BeitragVerfasst: Fr 06 Okt, 2006 15:00 
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Registriert: Mi 05 Jul, 2006 18:54
Beiträge: 122
Wohnort: Kellinghusen
Ich habe heute den Film Rudolf letzte Liebe bekommen und kann ihn nur entfehlen.Er ist aus unverständlich gründen erst ab 16 Jahren frei gegeben.Er sit mit Atila Hörbiger und Cristiane Hörbiger.

Die unglückliche Liebesgeschichte des österreichischen Thronfolgers Kronprinz Rudolf (Rudolf Prack) und der blutjungen Baronesse Mary Vetsera (Christiane Hörbiger) endet mit dem Doppelselbstmord der beiden im Jagdschloß Mayerling. Was geschah wirklich hinter den Mauern des idyllisch gelegenen Schlößchens? Eingeengt durch die starre Etikette des Hofes und gefangen in einer bedrückenden Ehe, sehnt sich Rudolf nach einer wirklichen Liebe. Als er der Baronesse Mary begegnet, spüren beide sofort, daß sie füreinander geschaffen sind. Doch das Reglement des kaiserlichen Hofes steht dieser Verbindung entgegen. Vergeblich versucht Rudolf beim Papst die Auflösung seiner quälenden Ehe zu erreichen. In der eiskalten Januarnacht bleibt den unglücklichen Liebenden nur noch eine Wahl."


Quelle:google

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Ach könnt,ach wollt ich so frei wie Titania sein.


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BeitragVerfasst: Sa 07 Okt, 2006 10:12 

Registriert: So 14 Mai, 2006 11:06
Beiträge: 256
Wohnort: Nürnberg
Ich habe den Film noch nicht selbst gesehen und kann mir gut vorstellen, dass er sehr unterhaltsam ist. Mit der historischen Wahrheit dürfte er aber nicht allzu viel zu tun haben. Aber der Doppelselbstmord von Mayerling ist halt schon fast legendär und scheint deshalb wie geschaffen dafür zu sein, mit Kitsch und Romantik verfilmt zu werden. :wink: Eigentlich wird ja in allen Mayerlingfilmen behauptet, Rudolf sei unsterblich in Mary Vetsera verliebt gewesen.

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"Unsere Träume sind immer schöner wenn wir sie nicht verwirklichen."
Kaiserin Elisabeth
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BeitragVerfasst: Sa 07 Okt, 2006 10:53 

Registriert: Mo 03 Jul, 2006 13:16
Beiträge: 146
Wohnort: Köln
Noch nie von gehört.

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BeitragVerfasst: So 08 Okt, 2006 22:03 

Registriert: Mi 28 Dez, 2005 23:06
Beiträge: 345
oh gott, ich kenne den film. eine der vielen k.u k.- schnulzen der 50er jahre. besonders schlimm find ich, dass rudolf- darsteller rudolf prack anzusehen ist, dass er bereits mitte 50 ist.


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BeitragVerfasst: Sa 22 Mär, 2008 20:50 
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Registriert: Fr 06 Jan, 2006 21:29
Beiträge: 3395
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Ich kann mich der Bewertung durch Kameliendame nur anschliessen. Obwohl der Film bereits häufig im deutschen TV gezeigt wurde, habe ich ihm mir heute erstmals seit einigen Jahren wieder angeschaut.

Insbesondere, wenn Rudolf Prack unmittelbar neben Erik Frey (Franz Joseph) zu sehen ist, erscheinen sie fast wie Gleichaltrige. Auch in einigen übrigen Einstellungen erscheint es nicht ganz glaubwürdig, einen kaum 30-jährigen Kronprinzen vor sich zu haben.

Auch wenn man bedenkt, daß sie hier einmal keine Hauptrolle spielt: Lil Dagover erinnert m.E. fast nur an äusseren Attributen (z.B. Samtkleid) an Kaiserin Elisabeth. :wink:

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Rote Husaren die reiten, die reiten niemals, niemals Schritt. Herzliebes Mädchen, Du kannst nicht mit. (Hermann Löns)
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BeitragVerfasst: So 31 Jan, 2016 18:48 
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Registriert: Fr 06 Jan, 2006 21:29
Beiträge: 3395
Wohnort: Köln
Die Produktion dieses Films war vor genau 60 Jahren im Gang. Aus Presseberichten geht hervor, dass die Jagd nach Mayerling-Dokumenten zur Verwertung im Drehbuch damals mindestens so intensiv betrieben wurde wie heute.

Offenbar waren ursprünglich 2 rivalisierende Projekte in Arbeit. Schlussendlich war es die SASCHA-Film, die bei "Rudolfs letzte Liebe" zum Zug kam, da der Produzent Herbert Gruber (1913 - 1999) an eine Abschrift der Aufzeichnungen Helene Vetseras (1847 - 1925) gelangt war. Das andere Dokument aus dem Besitz des Regisseurs Robert Adolf Stemmle (1903 - 1974) - eine Akte des Wiener Polizeipräsidiums von 1889 - geriet wohl wieder in Vergessenheit. Stemmle war der Vater von Cornelia Scheel (*1963).

Ich stelle mir die Frage, wo sich die damals zusammengetragenen Unterlagen im Vorfeld der Filmproduktion heute befinden mögen.

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BeitragVerfasst: Mi 16 Mär, 2016 23:19 
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Registriert: So 23 Nov, 2014 1:37
Beiträge: 35
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Ich mag "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe". Okay, es ist halt einer der typischen 50er Jahre-Schnulzen und Rudolf Prack ist mit seinen damals 50 Jahren als Kronprinz altersmäßig grandios fehlbesetzt (obwohl er gar nicht mal schlecht spielt) und mit der historischen Wahrheit nimmt der Film es auch nicht so genau, aber ich habe mich sehr über die DVD-Veröffentlichung gefreut. Auf der DVD gibt es übrigens auch zwei Originaltrailer aus den 50ern zu diesem Film. (Ich mag die alten Filmvorschauen, "demnächst in diesem Theater: der neue Großfilm mit hervorragenden Künstlern und lebendigen Geschichten" :D :D :D )
Wenn man Rudolf hier nicht als "jugendlichen Rebellen" gegen die Hofkarmarilla, sondern eher als eine Art "Prinz Charles in ewiger Warteschleife" sieht und halt das Entstehungsjahr des Films berücksichtigt, funktioniert er eigentlich ganz gut.

Noch ein Hinweis zur FSK: meist wird diese, nachdem sie einmal vergeben wurde, nicht mehr angepasst. Der Film behandelt eben das Thema "Selbstmord" und das scheint man damals einem jugendlichen Publikum noch nicht zugetraut zu haben. Außerdem ist einmal kurz der Schlüpfer einer Tänzerin zu sehen (shocking! :shock: ) Ich habe in den 1990ern "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" aus dem Fernsehen (Sat 1) aufgenommen. Dort lief er damals im Vormittagsprogramm. In den folgenden Jahren habe ich ihn dann einige Male in der Fernsehzeitung bei den dritten Programmen im Nachtprogramm entdeckt. (Tatsächlich dürfen Filme ab 16 ungeschnitten erst ab 22Uhr im Fernsehen gezeigt werden.)

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BeitragVerfasst: Mo 21 Mär, 2016 13:54 

Registriert: Fr 18 Sep, 2015 7:32
Beiträge: 19
Hi zusammen,
also ich habe den Film das erste Mal vor ca. 20 Jahren gesehen und war damals schon sehr positiv überrascht, da auch sehr negative Dinge, direkt thematisiert und nicht "verkitscht" wurden. Zum Beispiel, wie man mit der Leiche von Mary umgegangen ist. Für die damalige Heimatfilm-Epoche finde ich das schon sehr respektabel.

Was Rudolf Prack als Kronprinzen angeht, finde ich ihn einen der besten Darsteller, da er die Zerrissenheit und die Müdigkeit vom Leben sehr glaubwürdig macht (meiner Meinung nach).
Dass er bereits viel älter war, stört mich dabei überhaupt nicht. Dann müsste ich mich auch massenweise bei Hollywood-Filmen aufregen, wo 40-jährige, weibliche Rollen, von 25-jährigen Darstellerinnen gespielt werden. So herum hat man sich leider schon fast dran gewöhnt...

Wirklich interessieren würde mich mal die Reaktion des Publikums zur Premierenzeit. Ich kann mir vorstellen, dass die "wahre" Geschichte noch nicht so verbreitet war und eventuell auch direkte Nachfahren noch lebten. Da muss das schon ganz schön krass gewesen sein, die Geschichte in dieser Version gezeigt zu bekommen.

Weiß irgendwer vielleicht wie erfolgreich der Film damals war? Habe dazu leider nicht viel gefunden.
Schönen Tag Euch allen noch!
Küchi


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BeitragVerfasst: Mo 21 Mär, 2016 17:45 
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Registriert: So 23 Nov, 2014 1:37
Beiträge: 35
Wohnort: Düsseldorf
Soweit ich weiß, werden Besucherzahlen für einzelne Filme erst seit den 1980er Jahren von den Verleihfirmen gesammelt. Selbst bei den "Sissi"-Filmen schwanken die Angaben der Besucherzahlen bzw. werden mitunter nicht für die einzelnen Filme, sondern dann für die komplette Trilogie angegeben.
Es dürfte also recht schwierig sein, bei einem derart historischen Film noch an genaue Besucherzahlen zu kommen. Was Original-Kritiken aus dieser Zeit angeht, würde ich eventuell in den Archiven von Zeitungen und Zeitschriften stöbern oder man müsste sich halt die Mühe machen, alte Kinozeitschriften zu finden, in denen sich auch Kritiken finden. Das Online-Archiv des "Spiegel" z.B. gibt da allerdings leider nicht viel her...

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BeitragVerfasst: Fr 25 Mär, 2016 18:00 
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Registriert: Fr 06 Jan, 2006 21:29
Beiträge: 3395
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Ich finde den Film auch ganz interessant, da er ein dramatisches Kapitel der k.u.k. Monarchie aufgreift, ein Happy-End in diesem Fall ausgeschlossen ist und zwei der Hauptdarsteller bereits im gestandenen Alter waren. Das war bestimmt ein Faktor in einer Zeit, in der junge Helden wie Romy Schneider oder James Dean die Leinwand stürmten. Gleichwohl geht das Konzept m.E. auf, denn sowohl Lil Dagover als auch Rudolf Prack waren erfahrene Schauspieler. Der Spielfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Konrad Linz aus dem Jahr 1932.

Wie der Film damals beim Publikum angenommen worden ist, wird sich nur schwer herausfinden lassen. Solche Nachlesen finden sich selbst in unserer heutigen Zeit zu aktuellen Filmen nur sehr selten, vor allem nach Jahren. Aber auch die Online-Recherche zu damaligen Filmkritiken gestaltete sich schwierig. Siehe separater Thread zur Linksammlung. Zumindest konnte ich beim Stöbern in Zeitungsarchiven in Deutschland und den Nachbarländern zwei Rezensionen zum Start des Films ermitteln:

Hamburger Abendblatt vom 16.05.1956
d'Letzeburger Land (Luxemburg), 01.02.1957

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