Peter Weck als Erzherzog Carl-Ludwig

Der ehemalige Wiener Sängerknabe wurde am 12. August 1930 in Wien geboren. Er studierte an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst und am Wiener Max- Reinhard Seminar und schloss seine Schauspielausbildung 1953 mit Auszeichnung ab.

Weck debütierte am Stadttheater Klagenfurt und spielte in den kommenden Jahren u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Wiener Burgtheater und am Züricher Schauspielhaus. Mitte der 50er Jahre wurde er für den Film entdeckt und begeisterte sein Publikum als „spitzbübischer Wiener Jung” in Heimatfilmen wie „Und der Himmel lacht dazu” (1954) und „Vater, unser bestes Stück” (1957). Als „Erzherzog Carl-Ludwig” eroberte er im ersten Teil der „Sissi”- Trilogie die Kinoleinwand, weitere Kinoproduktionen wie „Der Kardinal” (1963) folgten.
Im Laufe seiner Schauspielkarriere verkörperte Peter Weck knapp 200 Fernsehrollen und führte Regie in mehr als 100 Produktionen. 1980 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Als Regisseur und Hauptdarsteller der ZDF-Serie „Ich heirate eine Familie” gelang ihm 1983, neben Thekla-Carola Wied, sein größter Publikumserfolg. Im gleichen Jahr wurde er künstlerischer Leiter und Direktor des Theaters an der Wien und übernahm 1986 die Generalintendanz der „Vereinigten Bühnen Wien”.

Mit den Erfolgsmusicals „Cats”, „Les Misérables” und „Phantom der Oper” machte Peter Weck Wien zur neuen europäischen Musicalmetropole. Rund 40 Jahre nach seinem Mitwirken in den „Sissi”-Filmen setzte er am 3. September 1992 der österreichischen Kaiserin - mit der Welturaufführung des Musicals „Elisabeth” - ein Denkmal. Bis zum heutigen Tag ist es das erfolgreichste deutschsprachige Musical aller Zeiten.

Im gleichen Jahr beendete Peter Weck - seit 1967 mit dem ehemaligen Mannequin Ingrid Muttone verheiratet und zweifacher Familienvater - seine Karriere als „Mr. Musical” und widmet sich seither wieder hauptsächlich seiner Film- und Fernseharbeit.